Übersicht Ausbildung
Methodik des smoveyWALK
Grundschwünge
Die Grundschwünge mit smovey anhand der 3 Körperebenen:

Frontalebene
Das ist die Ebene, die sich vor (oder hinter) dem Körper befindet und den Körper in vorne und hinten teilt.
Horizontalebene
Das ist die Ebene, die horizontal um den Körper verläuft und den Körper in oben und unten teilt.
Sagittalebene
Das ist die Ebene, die seitlich neben dem Körper verläuft und den Körper in rechts und links teilt.
In jeder Ebene gibt es:
- den Parallelschwung, wenn beide Ringe in die gleiche Richtung geschwungen werden.
- den gegengleichen Schwung, wenn die Ringe gegengleich geschwungen werden.
smoveyTRAINING
Das Training mit smovey ist denkbar einfach und dennoch sehr effektiv, genau darin liegt der große Erfolg der grünen Ringe. JEDER kann damit Übungen durchführen und seinen Gesundheitszustand verbessern oder stabilisieren.
Das Motto der Bewegung mit smoveys ist „Bewegung nach dem Vorbild der Natur“ – natürliche Bewegungsabläufe, das Schwungverhalten der Arme, die natürliche Aufrichtung des Oberkörpers, eine federnd dynamische Beinaktivität unter Beachtung des eigenen körperlichen Empfindens und das Wohlgefühl des Menschen stehen hierbei an erster Stelle.
Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die „Macht der Pause“ – wie Johann Salzwimmer es ausdrückt. Bei Parkinson-Patienten gibt es sogenannte „ON“- und „OFF“-Phasen, Phasen der Aktivität und Phasen der Passivität, die genau einzuhalten sind. Mit den smoveys ist beides möglich: aktive Bewegungsimpulse UND bewusste Entspannung dank des wohltuenden Vibrationseffektes.
Das natürliche Muster und der Rhythmus von Aktivität und Ruhe lassen sich auch im Training mit smovey wiederfinden.
Vorbereitung und Grundlagen
1. Balancierte Haltung
Nimm dir vor jedem Walk die Zeit, den Körper aus- und aufzurichten. Dies ist für die späteren Bewegungsabläufe von grundlegender Bedeutung, da nur ein Körper bzw. Bewegungsapparat in Balance reibungslos funktionieren kann.

Füße: Positioniere deine Füße parallel und in schulterbreitem Abstand. Spüre bewusst deine Fußsohlen auf dem Boden.


Knie: Beuge deine Knie ganz leicht, sodass dein unterer Rücken entlastet ist. Spüre den Unterschied, wenn du sie ganz durchdrückst.

Bauch: Stabilisiere die Bauchmuskulatur, indem den den Bauchnabel in deiner Vorstellung Richtung Wirbelsäule ziehst. Durch die ständige Rotation des Schulter- und Beckenbereichs und der Auswirkungen des reaktiven Trainings ist es besonders wichtig, durchgehend auf einen stabilen Rumpf zu achten.
Brust: den Brustbereich „selbstbewusst“ anheben und das Brustbein nach vorne und oben bringen.
Schultern: die Schultern bewusst zurückrollen und in einer angenehmen und tiefen Position halten
Nacken: den Nacken lange und nach oben ausrichten mit dem Gefühl von „viel Platz zwischen Ohren und Schultern“.
Kopf: den Kopf sanft Richtung Decke strecken, stelle dir vor, an seinem höchsten Scheitelpunkt ist ein Faden befestigt, der den Kopf langsam nach oben zieht.

Gesamtposition: pendle nun in dieser Haltung auf den Füßen nach vor und zurück, spüre, wo die Füße den Boden berühren und atme bewusst tief in den unteren Bauch.
Entspanne dabei die Bein-, Becken-, Schulter-,Arm-,Nacken-und Kiefermuskulatur.
Verändere die Pendelbewegung zu einer kreisenden Bewegung, lasse die Bewegung kleiner werden und pendle dich genau „in der Mitte“ ein. Spüre die Auflagefläche deiner Füße, die Ausrichtung deiner Beine, den aufgerichteten Oberkörper, den nach oben gerichteten Kopf und merke dir das Körpergefühl.
Je öfter du diese balancierte Haltung einnimmst, desto selbstverständlicher wird sie sich für dich anfühlen und desto rascher kannst du sie abrufen!
2. Aktiver Armschwung
Ein wichtiger Aspekt des smoveyWALKINGs sind aktive Armbewegungen nach vor und zurück, dank derer die Kugeln im Inneren der smoveys zum Rollen gebracht werden und Schwung erzeugen. Dieser Schwung wird auf den übrigen Körper übertragen und hilft dem Körper bei der Propulsion. Überdies wird der Oberkörper durch die Pendelbewegung der Arme bei seiner natürlichen Aufrichtung unterstützt.
Bei der Ausführung der Schwünge mit den Armen ist darauf zu achten, dass der Schwung wie bei einem Pendel aus dem Schultergelenk heraus ausgeführt wird. Die Ellbogen sind immer leicht gebeugt, das Handgelenk stabil. Pendelbewegung aus der Schulter.
Armposition und Halten der smoveys:


3. Harmonische Arm-Beinkoordination
Durch die Kreuzkoordination der Arm- und Beinbewegungen beim smovey-WALKING wird der natürliche Bewegungsablauf optimal unterstützt. Die Kreuzkoordination fördert zudem die Integration beider Gehirnhälften und den Informationsfluss über das „Corpus Callosum“.


Die rechte Hemisphäre steuert die linke Körperhälfte, die linke Hemisphäre steuert die rechte Körperhälfte. Durch Überkreuzbewegungen werden beide Gehirn- und Körperhälften aktiviert.
Beim smoveyWALKING ist die gesamte Bandbreite möglich, von sehr intensiven und dynamischen, weit ausholenden Schritten und Armbewegungen, bis zu kleinen und weniger raumgreifenden Bewegungen. Wichtig ist die harmonische Abstimmung der Arm und Beinbewegungen.
Egal welche Dynamik du für deinen smoveyWALK wählst, die schwungvolle Kreuzkoordination bewirkt eine gegengleiche Rotation im Schulter- und Beckenbereich, wodurch eine besondere Aktivierung der Rumpfmuskulatur bewirkt wird.
Überdies aktiviert die sanfte Vibration der smoveys, welche über die Handflächen in den gesamten Organismus geleitet wird, die Tiefenmuskulatur und auch die feinen Skelettmuskeln.
4. Dynamischer Gang
Ein federnder, dynamischer Gang ist wesentlich für ein effektives smoveyWALKING, um die Fuß-, Bein- und Gesäßmuskulatur entsprechend zu trainieren und die gesamte Aufrichtung des Bewegungsapparates optimal zu unterstützen. Physiologische Bewegungsabläufe beginnen mit dem richtigen Aufsetzen der Füße, Abrollen, Abdrücken und erstrecken sich über eine dynamische Beinaktivität bis zur Aufrichtung der Wirbelsäule und des Kopfes.




Achte auf raumgreifende Schritte und einen federnden Gang, bei dem die Beine in ihrer Gesamtheit bis zum großen Gesäßmuskel (Gluteus Maximus) aktiviert und trainiert werden. Insbesondere die Fuß-, Waden- und Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps) können durch intensive und dynamische Beinaktivität beim smoveyWALKING gestärkt werden.
5. Lächeln

Abschluß
AUFWÄRMUNG = Vorbereitung des Körpers auf das Training
die Aufmerksamkeit weniger auf den smoveySCHWÜNGEN als auf den einzelnen Körperregionen
Jetzt kann es losgehen!
Während des smoveyWALKS ist auf die korrekte Beckenhaltung, frontale Ausrichtung der Füße und Knie, aufrechte Wirbelsäule inklusive Kopf und Mobilität im Schultergürtel zu achten.
So können die smoveys harmonisch und schön geschwungen werden.
Stationäre Übungen können dazu dienen, die einzelnen Bereiche gesondert zu kräftigen oder zu mobilisieren und Koordinations- oder Balanceübungen zu machen.